Barcamp

Barcamp?

 

Was ist ein BarCamp?

Ein BarCamp ist eine Veranstaltung – meist über 2 Tage – rund um die Themen: Computer, Internet und Web 2.0. Es sind die Teilnehmenden selbst, die

  1. den Veranstaltungsrahmen planen (Termin- und Raumsuche usw.),
  2. die Organisation des Camps übernehmen (u.a. für ein attraktives Rahmenprogramm am Abend sorgen) und
  3. für das interessante Programm des Camps verantwortlich sind durch eigene Session-Angebote. Das BarCamp kann nur abbilden, was die Teilnehmenden einbringen.

Das BarCamp lebt durch die Mitarbeit und Beiträge seiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Da es während des Camps keine feste Programmplanung gibt, kann jeder Teilnehmer in einer Einführungsrunde kurz vorstellen, wie er eine Session füllen möchte. Das kann z.B. in der klassischen Form eines Vortrags passieren – interessant ist aber auch, ein Thema zur Diskussion zu stellen. Danach tragen sich die Teilnehmer der Sessions in den Raum- und Zeitplan ein. Das BarCamp hat sich bereits als sehr intensive Form des Austauschs, des Lernens und der Wissensweitergabe erwiesen.

Organisation und Ablauf

BarCamps werden von Enthusiasten für Enthusiasten organisiert, die in einer offenen Umgebung lernen und Wissen weitergeben möchten. Es sind sehr intensive und anstrengende Veranstaltungen, alleine schon durch die Menge an Informationen die zu bewältigen ist. Es gibt ähnliche Konzepte wie OpenSpace, die jedoch stärker strukturiert sind.

BarCamps leben von ihren Teilnehmern. Es gibt keine Planung im Vorfeld, keine Einladungen und keine festen Redner. Sessions werden nach einer kurzen Einführungsrunde, bei der sich jeder kurz vorstellt und drei Tags gibt, abgestimmt. Diejenigen Teilnehmer die eine Session leiten möchten, stellen das Thema am Morgen kurz vor, per Aufzeigen wird die Zahl der Interessenten ermittelt und ein passender Raum zugewiesen. Es laufen immer so viele Sessions gleichzeitig wie Räume zur Verfügung stehen. Die Sessions sind in der Regel 30 Minuten lang, man kann aber einen zweiten Slot belegen. Alle Teilnehmer sind gehalten, die Sessions aufzuzeichen, darüber zu bloggen oder in einer sonstigen Form der Allgemeinheit zugänglich zu machen.